
01. März 2008,19.30 Uhr,
Kulturzentrum Rheinkamp
| Dirigent: Philip van Buren | Solistin: Zeynep Artun-Kircher, Klavier |
| Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) |
Einzug der Königin von Saba aus "Salomo" |
| Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) |
Konzert für Klavier und Orchester No. 3, c- Moll, Op. 37 |
| Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) |
Symphonie No. 39, Es-Dur, KV. 543 |
Nach dem festlichen Einzug aus Händels Oper „Salomo“ erklingt das im Jahre 1800 komponierte 3. Klavierkonzert Beethovens, das er selbst zu seinen „besseren“ Werken zählte, denn er behielt es so lange für sich, bis er es selbst öffentlich gespielt hatte. In der Tat besitzt dieses Werk mit der Tonart seiner 5. Symphonie eine große symphonische Anlage und eine große Bandbreite musikalischen Ausdrucks vom Pathetisch-Dramatischen zum Sanft-Melodischen und Tiefgründig-Meditativen. Die Kühnheit der Tonartenfolge der Sätze (Es-Dur – E-Dur – Es-Dur) sucht dabei Ihresgleichen.
Auch Mozarts Es-Dur-Symphonie zählt zu seinen ganz großen Werken und ist im Sommer 1788 zusammen mit der großen G-Moll-Symphonie, KV. 550, und der Jupiter-Symphonie, KV. 551, entstanden. Die Tonart Es-Dur, - die der „Zauberflöte“ – , bewog Mozart zu eher lyrischer Thematik, wobei er im Orchester die scharfen Oboen durch die weicheren Klarinetten ersetzte.
Das Klavierkonzert von Beethoven gestaltet die dem Publikum schon vom Frühjahrskonzert des NKM 2005 wohlbekannte Pianistin Zeynep Artun-Kircher, die an der Musikhochschule Köln und an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig ist.