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Weihnachtskonzerte 2007

15. und 16. Dezember 2007, 19.30 Uhr, Kammermusiksaal Martinstift
in Zusammenarbeit mit der Moerser Musikschule


Dirigent:
Philip van Buren
Solisten:

Sarah Bergé (Violine)
Fabienne Blondin
Laura Richter
Anton Gölle


Kristian und Katja
Slootmakers (Horn)

Antonio Vivaldi
(1678 – 1741)
Le Quattro Stagione (Die vier Jahreszeiten), aus Op. 8
(Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo)
La Primavera (Der Frühling)
L' Estate (Der Sommer)
L' Autunno (Der Herbst)
L' Inverno (Der Winter)
Johann Sebastian Bach
(1685 – 1750)
Brandenburgisches Konzert, BWV 1046

Die diesjährigen Weihnachtskonzerte gestaltet das NKM in Zusammenarbeit mit der Musikschule Moers: Als Solisten sind die begabten jungen Schülerinnen und Schüler der Violin-Pädagogin der Moerser Musikschule, Ludmilla Chramkova, zu hören. „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi sind vier Violin-Konzerte, die auch unabhängig voneinander gespielt werden können. Sie haben deskriptiven Charakter und stellen die Freuden und Leiden dar, die die unterschiedlichen Jahreszeiten dem Menschen verursachen. Vivaldi selbst hat jedem der Konzerte ein Sonett (Gedicht mit zwei Vierzeilern und zwei Dreizeilern) vorangestellt, das die Musik verständlich machen soll. Im Frühling werden nicht nur der Vogelgesang und die lieblichen Blumenwiesen beschrieben, sondern auch ein Gewitter. Den Sommer charakterisiert vor allem die sengende Hitze. Im Herbst feiern die Landleute die Ernte mit Gesang und Tanz, und im Winter frieren und zittern die Menschen bei Wind und Kälte, aber verbringen auch gemütliche Tage am Feuer. Das wegen seiner Besetzung selten gespielte erste Brandenburgische Konzert schrieb Bach in seiner glücklichen Zeit als Kapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen. Es war dem Komponisten wegen seines heiteren Charakters anscheinend aber besonders lieb, denn er hat es noch dreimal in Leipzig in seinen Kantaten verarbeitet. Im Gegensatz zu den anderen Brandenburgischen Konzerten kommen hier vor allem Bläser zur Geltung. Es spielen die Musiker der Niederrheinischen Symphoniker Krefeld/Mönchengladbach. Dabei stellen vor allem die Hornparte besondere Ansprüche an die Ausführenden. Auch eine Solo-Violine wird hier verlangt. Sie kommt besonders in dem ausdrucksvollen langsamen Satz zur Geltung. Dabei wird die Geigenlehrerin der Vivaldi-Solisten, Ludmilla Chramkova, zu hören sein.